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16. Juni 2012

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Von der Ikone der Gottesmutter Nicht zu leerender Kelch Ikone-Nicht-zu-leerender-Kelch

Der Rausch ist das Heiligste.
Jeder Rausch ist Vorgeschmack des Gewichtlosen
und deshalb sucht ihn der Mensch – doch auf falschem Weg.
Werde trunken in Gott! Das ist des Weines Symbol, das ist SEIN Blut.
Jeder Rausch ist Ehrung Gottes.
Der kleinere Rausch wird vom größeren verzehrt,
aber er lebt weiter in ihm. Nichts geht verloren.
Kein Zweifel sei also in deiner Seele. Der Rausch ist das Heiligste.
(aus dem Buch Die Antwort der Engel herausgegeben von Gitta Mallasz, S. 68)

Seit einiger Zeit hängt im Lucafé - einem Begegnungsort in meinem Arbeitsbereich in der Hamburger Suchthilfe  - die Ikone der Gottesmutter vom “Nicht zu leerenden Kelch”. Sie hängt dort zusammen mit einer Heilungsgeschichte (siehe weiter unten), die im Zusammenhang mit der Entstehungsgeschichte dieser Ikone überliefert wurde. Ein russischstämmiger Kollege hatte mich vor einiger Zeit in “seine” russisch orthodoxe Kirche in Hamburg mitgenommen und ich war ganz angetan von diesem Ort des Gebetes und des Gottesdienstes. Dort entdeckte ich diese Ikone. Ich habe dann eine Kopie dieses Bildes gekauft und sie zusammen mit der Heilungsgeschichte in unserem kleinen Café angebracht.

Christus repräsentiert in dieser Darstellung  die “katerfreie” Fülle, ER ist der wahre Rausch. ER ist der nachhaltig gefüllte Kelch mit dem Quellwasser des Lebens, das uns umsonst zufließt und lebendig hält. Der ”falsche” Trunk und die ersehnte und immer wieder enttäuschte Erfahrung, die mit einer Sucht einhergeht, ist mir sehr vertraut und begegnet mir in ihrem notvollen und zerstörerischen Ausdruck in meinem Arbeitsfeld tagtäglich. Maria ist in diesem Prozeß die bergend, gebärende Segenskraft und irdisches Gefäß für das  Göttliche, das in uns geboren und  in der Welt sichtbar werden möchte.
”Der Rausch ist das Heiligste” - Vortrag zum Thema „Spiritualität und Sucht” von Stephan Hachtmann © 2010

Die Heilungsgeschichte

Das heilige Bild tauchte im Jahr 1878 auf. Ein Bauer, ein ehemaliger Soldat, war dem Alkohol verfallen. Er vertrank alles, was er hatte und bald war er total verarmt. Seine Beine waren durch den Alkoholmissbrauch gelähmt. Im Schlaf erschien ihm ein Greis und befahl ihm, nach Serpuchow ins Kloster der Gottesmutter zu gehen, wo sich die Ikone der Gottesmutter „Nicht zu leerender Kelch“ befände.

Ohne Geld, mit gelähmten Beinen, auf allen Vieren erreichte er das Kloster. Aber als er dort von seinem Traum erzählte, stellte sich heraus, dass niemand eine solche Ikone kannte. Man überlegte, ob es die Ikone sein könnte, die in der Sakristei hing. Auf ihrer Rückseite stand tatsächlich geschrieben. „Nicht zu leerender Kelch“ und unter den Mönchen erkannte der Bauer den Starzen, der ihm im Schlaf erschienen war.

Aus Serpuchow kehrte der Bauer geheilt nach Hause zurück und die Berichte von diesem Wunder breiteten sich schnell über ganz Russland aus.

unaustrinkbarer-Kelch
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In der Kirche des Heiligen Johannes von Kronstadt in Hamburg befindet sich die Ikone der Gottesmutter “Nicht zu leerender Kelch”. In Serpuchow, in der Nähe von Moskau, liegt das orthodoxe Wysozki Kloster, wo das Original der wundertätigen Ikone der Gottesmutter „Nicht zu leerender Kelch“ aufbewahrt wird.
 

In dem spirituellen Zentrum in Petit Moulin befindet sich eine Ikone in einer weiteren Version des nicht zu leerenden Kelches. Hier ist es der “Unaustrinkbare Kelch”. Zugleich ist der Kelch, den Maria auf dieser Ikone hält in seiner  “Unausschöpfbaren” und “Unausschöpflichen”  Qualität dargestellt.
 

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